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Großbeeren 
Blick vom Turm in Richtung...
Blick vom Turm in Richtung Genshagen
 
Blick vom Turm in Richtung...
Blick vom Turm in Richtung Berlin
 
Unmittelbar an der neuen vierspurig ausgebauten B 101 zwischen A 10 und der Stadtgrenze Berlins gelegen, fällt die Gemeinde Großbeeren dem Durchreisenden vor allem auf durch ihren historischen Gedenkturm, die architektonisch und geschichtlich bedeutungsvolle Schinkelkirche, die großzügigen und modernen Durchfahrtsstraßen, die vielen baulichen Aktivitäten und das weitläufige Güterverkehrszentrum (GVZ), durch das die neue B 101 führt. Das GVZ mit inzwischen rund 4.000 geschaffenen Arbeitsplätzen steht natürlich auch für die herausragende wirtschaftliche Entwicklung Großbeerens.
Großbeeren fand erstmals als „Grossen Bern“ im Jahre 1271 urkundliche Erwähnung. Damit gehört die Gemeinde zu den ältesten Orten in der Region. Über viele Jahrhunderte war die Entwicklung eng verknüpft mit dem einst herrschenden Adelsgeschlecht derer von Beeren. 1812 starb der letzte in Großbeeren herrschende Gutsherr dieser Adelsfamilie, Hans Heinrich Arnold von Beeren ( bekannt als „Geist von Beeren“, siehe auch Th. Fontanes "Wanderungen...").

Geschichtlich wohl am bekanntesten ist bis heute die legendäre Schlacht bei Großbeeren, bei der es am 23. August 1813 den preußischen Truppen unter General von Bülow bei strömendem Regen gelang, die napoleonischen Truppen zu besiegen und damit eine erneute Besetzung Berlins zu verhindern. Als Geschenk für diesen strategischen Erfolg erhielt der Ort vom preußischen Staat seine Schinkelkirche, erbaut in den Jahren 1818 bis 1820.


Nachstellung der Schlacht...
Nachstellung der Schlacht...
 
...bei Großbeeren im Jahre...
...bei Großbeeren im Jahre 1813
 
Alljährlich findet in den Tagen um den 23. August in Erinnerung an jenes bedeutende geschichtliche Ereignis das Siegesfest der historischen Truppen mit einem Biwak am Küsterteich und einer Gefechtsnachgestaltung auf dem freien Feld statt. An die Schlacht erinnern heute der Obelisk (1817), die Bülow-Pyramide (1906), der Colberger Gedenkstein (1906) sowie der 32 Meter hohe Gedenkturm von Großbeeren (1913) mit seinem kleinen Museum zu 1813.

Im Jahre 1881 erwarb die Stadt Berlin das Gut und machte es zum Rieselgut. Durch den Bau der Anhalter Bahnstrecke und besonders durch die Rieselfelderwirtschaft wuchs Großbeeren zu einer bedeutenden Berliner Stadtrandgemeinde heran. Die Großbeerener Rieselfeldanlagen samt Standrohr wurden noch bis vor wenigen Jahren genutzt und sind daher gut erhalten. Sie wurden 1999 als technisches Denkmal unter Schutz gestellt.
Der Turm damals und heute
Der Turm damals und heute
 
1924 erhielt die damalige Lehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau Berlin-Dahlem ein Versuchsgelände in Großbeeren. Hier begann man bald darauf unter Leitung von Prof. Theodor Echtermeyer die ersten „Moorversuchsfelder“ anzulegen, später widmete man sich besonders dem Gemüseanbau. Bis heute befinden sich auf dem ehemaligen „Institutsgelände“ eine Reihe von Lehr- und Forschungseinrichtungen mit z.T. internationalem Ruf, zusammengefasst unter der Bezeichnung „KompetenzZentrum für Gartenbau Großbeeren“.

Auf dem Gelände eines ehemaligen Bahnarbeiter-Barackenlagers errichteten die Nazis in den Jahren 1942-1945 ein Arbeitserziehungs- und Gestapodurchgangslager, in dem allein fast 1.300 Häftlinge aus 25 Ländern zu Tode kamen. Heute erinnern drei Gedenkstätten (OdF, Gedenktafel im ehemaligen Lager und Gedenkanlage an der hinteren Mauer auf dem Friedhof) an die Verbrechen, die dort begangen wurden. Alljährlich im September findet an der Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus (OdF) eine Gedenkveranstaltung statt.

Nach 1945 bestimmten vor allem die landwirtschaftliche Produktion (Volksgut/LPG), das auch international anerkannte Institut für Gemüseproduktion der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR und das IFA-Fahrzeugwerk (Teil des Autowerkes Ludwigsfelde) das Ortsbild. Schule, Hort, Kindergarten, Kinderkrippe, Ärztehaus, Jugendklub, Rentnertreff, Bibliothek und vieles mehr gehörten zu den Errungenschaften, auf welche die Großbeerener stolz sein durften und die sie größtenteils über die bewegte Wendezeit hinweg zu retten in der Lage waren.

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