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Gemeinde Großbeeren

Heinersdorf


Der Großbeerener Ortsteil Heinersdorf liegt unmittelbar an der brandenburgischen Grenze zur Bundeshauptstadt Berlin und wird von der B 101 tangiert. Zum heutigen Ortsteil Heinersdorf gehören die bewohnten Gemeindeteile Birkholz, Birkenhain, Friederikenhof und das ehemalige Osdorf, welches in den 60er Jahren dem Mauerbau zum Opfer fiel, der Gesamtgemeinde aber zunächst noch für Jahrzehnte ihren Namen gab.

Im Jahr 1813 befand sich bei Heinersdorf das Aufmarschgebiet der preußischen Truppen unter General von Bülow. Von hier aus gab er am 23. August den Angriffsbefehl für die Schlacht bei Großbeeren, in deren Folge die Franzosen besiegt und zurückgeschlagen wurden.


1299 erstmals urkundlich erwähnt als "Hinrichstorp", befand sich Heinersdorf über viele Jahrhunderte bis 1816 im Besitz der Familie von Hake. Im letzten Viertel des 19.Jh. erwarb die Stadt Berlin die Gutsländereien um Osdorf, Heinersdorf und Birkholz und wandelte sie zu Rieselfeldern um. Im ehemaligen Gutshaus Heinersdorf entstand eine "Heimstätte", die 1944 bei einem Bombenangriff zerstört wurde.

Birkenhain war erst nach dem Krieg durch die hier angesiedelten Neubauerngehöfte entstanden.

Bekannt geworden ist Osdorf nach der Wende vor allem durch den Heinersdorfer Markt und das gemeinsam mit Großbeeren aufgebaute Güterverkehrszentrum.

Am 31.12.1999, genau 700 Jahre nach der urkundlichen Ersterwähnung von Heinersdorf, fusionierte die Gemeinde Osdorf mit Großbeeren. Inzwischen erfolgte auf Antrag des Osdorfer Ortsbeirates eine Umbenennung von "Ortsteil Osdorf" in "Ortsteil Heinersdorf".

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