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Gemeinde Großbeeren

8000 v. u. Z bis 1899


ab ca. 8000 v. u. Z.
Siedlungen und Bestattungsplätze bei Großbeeren
(Funde: u.a. Feuersteinmeißel, verzierte Gefäße und Scherben, Bronzering, Urnen, Spinnwirtel, Steinbeil, an der östlichen und südöstlichen Gemarkungsgrenze des heutigen Großbeeren)

1./2. Jh.
Siedlungen germanischen Ursprungs
(Funde ebenfalls an der östlichen Gemarkungsgrenze, u.a. Urnengrab bei Kleinbeeren, Wohnstätten in der Feldmark Kleinbeeren und auf bzw. neben dem heutigen Sportplatz "Auf dem Eichenhügel", letzte beide Ortsangaben eventuell identisch nach Karte von Kickebusch)

3./4. Jh.
Siedlungen in der gleichen Gegend (Fund: Brandgrubengräber)
Danach war das Gebiet wahrscheinlich längere Zeit unbesiedelt (keine Funde).

6./7. Jh.
Besiedlung durch Slawen (Spreewanen, Lusitzer, Wilzen)
(Funde: Tonscherben im jetzigen Institutsgelände, u.a."Heiliges Land")

9./10. Jh.
Slawische Siedlungen bei Großbeeren und Kleinbeeren (Keramikfunde)

11./12. Jh.
Spätslawische Siedlung bei Großbeeren (Keramikfunde)
(wahrscheinliche zeitweise Besiedlungsunterbrechungen durch Wanderbewegungen der Völker und Stämme bis zu dieser Zeit)

12./13. Jh.
Mit dem Vordringen deutscher Feudalherren in das von Slawen besiedelte Gebiet zw. Elbe und Oder entstand die Mark Brandenburg. Vermutlich kam auch die spätere Patronatsfamilie von Berne (v. Beeren) mit dieser Besiedlung hier in unser Gebiet.

1271
Erste urkundliche Erwähnung von Grossen Bern (Großbeeren)
Damit ist Großbeeren einer der ältesten Orte in dieser Gegend. Das Dorf war in dieser Zeit mit 50 Hufen (1 Hufen = ca. 8 ha) ausgestattet, wovon der Pfarrer 2 Hufen erhielt, vermutlich bereits eine Kirche

1285
Erste urkundliche Erwähnung von Kleinen Bern (Kleinbeeren)
"Mittelalter" Handelsstraße von Berlin über Großbeeren und Thyrower Damm nach Leipzig.

14. Jh.
Mittelalterliche Feldsteinkirche in Kleinbeeren errichtet (13./14. Jh.)

3.1. 1344
Markgraf Ludwig belehnt den bischöflichbrandenburgischen Voigt Mattias von Berne zu Teltow und dessen Bruder, den Knappen Otto von Berne nach dem Ableben ihres Vaters Erhard von Berne mit den Dörfern "groz et klejn Berne" und allem Zubehör (Kirchenpatronat, Ober- und Niedergericht, Jagd- und Krugrecht, Pfennig- und Fruchtabgabe, Hand-, Spann- und Wagendienste), wie dies alles ihr Vater und dessen Vorfahren schon besaßen.

1375
steht im Landbuch, dass das Dorf magna Berne (Großbeeren) aus 50 Hufen (etwa 375 ha) besteht, davon hat 12 Wilke Berne und 2 der Pfarrer. Es gibt 36 Bauern, 8 Kossäten (ohne Besitz), ein Krug und eine Windmühle. Melvendorf (heutiges Neubeeren) besteht aus 22 Hufen, 4 Kossäten und einer Kirche.

1409
Bau der Kirche Großbeeren (wurde später zerstört)

1435
wird Melvendorf als "wüst" (verlassen) bezeichnet.

1450Kleinbeeren hat 41 Hufen, darunter 2 Pfarrhufen, außerdem 2 Kossäten, 1 Hirten und einen Krug.

1487
erteilt Kurfürst Johann dem Friedrich von Beeren eine Lehnsbestätigung, in welcher "lütken Berne" (Kleinbeeren), die wüste Feldmark Melvendorf (Neubeeren) und die "große Wiese" als zu Großbeeren gehörig aufgeführt werden.

1508
Umbau der Feldsteinkirche von Großbeeren (einfacher Saalbau mit eingezogenem Chor)

1527
Zur Mutterkirche Großbeeren gehört die Tochterkirche in Kleinbeeren.

17. Jh.
Entstehen des Kreises Teltow als politische Einheit, zu dem bis zu seiner Auflösung 1952 auch Großbeeren und alle Ortsteile gehören.

um 1600
Bau des Gutshauses in Kleinbeeren
Ab ca. 1608 Rittergut Kleinbeeren Wohnsitz der Patronatsfamilie von Beeren.

1624
Großbeeren hat 8 Bauern, 9 Kossäten, 1 Müller
Kleinbeeren hat 9 Bauern, 3 Kossäten, 1 Pachtschäfer, 1Schmied, 1 Paar Hausleute, 29 Hufen, 11 Herrschaftshufen.

1618- 1648
Nach dem 30-jährigen Krieg war das halbe Dorf "wüst", es blieben in Großbeeren nur noch 2 der Bauern (andere Quelle 4 der Bauern) und 4 der Kossäten übrig.

1652
Großbeeren einschließlich Neubeeren hat noch 3 Bauern und 4 Kossäten. Kleinbeeren hat noch 3 Bauern mit 2 Söhnen und 3 Knechten.

1648- 1688
Durch die von Friedrich Wilhelm, Kurfürst von Bandenburg, betriebene Ansiedlungspolitik steigt die Einwohnerzahl wieder. Bau einer neuen Kirche.

1671
Großbeeren hat wieder 8 Bauern, 9 Kossäten, 1 Müller, 1 Schäfer

1703
Großbeeren hat 35 bäuerliche Hufen

1711
Kleinbeeren hat 4 Hüfner, 3 Kossäten, 1 Schäfer (zugleich Hirte), 1 Knecht, 1 Schmied, 26 Hufen

1725
Die Windmühle von Kleinbeeren wird vom Gutsherren dem Müller gegen Grundpacht verkauft.

1748
Bau des Hauses Buschweg 1 in Kleinbeeren (Schmiede Tismer), im Keller Seidenraupenzucht

1760
Großbeeren ging im 7-jährigen Krieg in Flammen auf, Zerstörung vieler Häuser und der Feldsteinkirche.

1769-1771
Bildung des Dorfes Neubeeren mit 7 Bauernhäusern, 1 Krug, Schulmeister und Hirtenhaus durch Karl Ludwig Ernst von Beeren (auf dem Gebiet der ehem. Wüstung Melvendorf)

1771
Nachdem die Bewohner von Neubeeren die nach dem Tode des Karl Ludwig Ernst von Beeren (+ 1769) durch dessen Sohn Hans Heinrich Arnold v. Beeren ("Geist von Beeren") drastisch erhöhten Pachten und Gebühren nicht mehr zahlen konnten, zogen sie weg. Das Dorf wird erneut "wüst".

1775
Umwandlung von Neubeeren in ein Vorwerk mit Tagelöhnern

1800
Eine Poststraße führt von Berlin über Großbeeren nach Luckenwalde und Jüterbog. In Großbeeren teilt sich die Poststraße in eine längere Strecke (über Genshagen, Löwenbruch, Kerzendorf nach Thyrow = spätere B 101) und in eine kürze Strecke (über den heutigen Trebbiner Weg, das Vorwerk Genshagen, am heutigen Ludwigsfelder Friedhof vorbei und im Bogen über den Thyrower Feldweg nach Thyrow). Von dort aus ging es weiter nach Luckenwalde. Die Poststraße führte oftmals durch "beschwerlichen sandigen" Boden und hatte auch "schwierige morastische Stellen".

1791
Erwähnung eines "Lustgartens" in Kleinbeeren (vermutlich der Gutsgarten)

ca. 1800
Großbeeren hat 35 bäuerliche und 24 ritterliche Hufen, 20 Feuerstellen, 178 Einwohner (darunter 6 Ganzbauern, 6 Ganzkossäten/andere Quelle 8, 10 Einlieger/andere Quelle 14 "andere Familie", 1 Schmied, 1 Krug, 1 Windmühle, 1500 Morgen Holz
Kleinbeeren hat 26 Bauernhufen, 15 Rittergutshufen, 18 Feuerstellen, 144 Einwohner (darunter 4 Ganzbauern, 4 Ganzkossäten, 10 Einlieger, 1 Schmied, 1 Krug, 1 Windmühle, 1 Förster, 1 Gut mit ehemaliger Plantage "Lustgarten"

15.12.1812
Hans Heinrich Arnold von Beeren (genannt "Geist von Beeren), verstarb in seiner Berliner Wohnung Behrenstr. 69. Er war der letzte Gutsherr des über viele Jahrhunderte in Großbeeren, Kleinbeeren und Neubeeren herrschenden Adelsgeschlechts derer von Beeren hier bei uns. Mit ihm und seiner Tochter starb der hiesige Zweig der Adelsfamilie von Beeren aus. Allerdings hatte der "Geist von Beeren" aus selbst verschuldetem Geldmangel (vor allem durch Verschwendungssucht, Streitlust und die vielen Prozesse, die er führte) allerdings schon Jahre zuvor einen großen Teil seines Besitzes verkaufen bzw. verpachten müssen. Seine wohlhabende Witwe kaufte nach dem Tod des "Geist von Beeren" die meisten Ländereien zurück und wohnte mit der gemeinsamen Tochter zunächst auf dem Gut Großbeeren.
Das Gut Kleinbeeren war bereits Jahre zuvor an W. Mumme, den späteren Besitzer, verpachtet worden. W. Mumme wohnte auch auf dem Gut Kleinbeeren. Er war der Oheim von Theodor Fontane (der vielleicht auch deshalb dem "Geist von Beeren" eine so große Aufmerksamkeit in seinen "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" widmete). Nach dem frühen Tod der Tochter (1823) verkaufte die Witwe des "Geist" 1824 die Beerenschen Güter endgültig. Danach kam es zu einem häufigen Besitzerwechsel, bis die Stadt Berlin 1881 die Ländereien kaufte um aus ihnen Rieselfelder zu machen.

1813
Der alte Kirchhof mit der Kirchenruine (heutiger"historischer Friedhof" mit der Schinkelkirche) bildete noch die Nordgrenze von Großbeeren.

23. 08.1813
Schlacht bei Großbeeren

Am bekanntesten ist Großbeeren bis heute durch die Schlacht bei Großbeeren, in der es am 23. August 1813 den preußischen Truppen unter General von Bülow bei strömendem Regen gelang die napoleonischen Truppen zu besiegen und damit eine erneute Besetzung der preußischen Hauptstadt Berlin zu verhindern. Noch heute findet alljährlich in den Tagen um den 23. August zur Erinnerung an dieses bedeutsame geschichtliche Ereignis das Siegesfest der historischen Truppen 1813 statt.

1817
Einweihung des auf Veranlassung von König Friedrich Wilhelm III. durch den großen Baumeister Schinkel entworfenen Obelisk auf dem Kirchhof von Großbeeren (eines der ehemaligen Schlachtfelder) im Rahmen des Siegesfestes

1818
Grundsteinlegung für die jetzige Kirche während des Siegesfestes
Die im Auftrag des Königs von Schinkel für Großbeeren entworfene Denkmalkirche war ein Geschenk des preußischen Staates aus Dankbarkeit für die Zurückschlagung der napoleonischen Truppen und die dadurch verhinderte erneute Besetzung Berlins.

28.10.1820
Einweihung der neuen Großbeerener Kirche am 60. Jahrestag der Zerstörung ihrer Vorgängerin durch die Kriegseinwirkungen des 7-jährigen Krieges

25.4.1838
Genehmigung des Baus der Eisenbahnstrecke Berlin-Luckenwalde-Köthen über Großbeeren.
Für Großbeeren war zunächst nur ein "Haltepunkt" vorgesehen.

1839-1853
Bau der Straße vom Bahnhof Großbeeren nach Potsdam im Zusammenhang mit dem Bau der Bahnstrecke (unterschiedliche Jahresangaben) Einsatz arbeitsloser und notleitender Nowaweser Weber beim Bau.

1840
Eingemeindung von Neubeeren (insges. 29 Wohnhäuser) nach Großbeeren

1.7.1841
Inbetriebnahmen der Anhalter Eisenbahnlinie Berlin-Großbeeren-Ludwigsfelde-Luckenwalde-Jüterbog (zunächst meist eingleisig, doppelgleisig vorerst nur zw. Großbeeren und dem Haltepunkt Ludwigsfelde). Die Inbetriebnahme der Gesamtstrecke bis Köthen erfolgt erst etwas später.

16.10.1841
Eröffnungstag der Haltestation Großbeeren (und Ludwigsfelde). Mit dem ersten Fahrplanwechsel hielten an diesem Tag erstmals Güterzüge an diesen beiden "Anhalteplätzen", noch keine Züge für die Personenbeförderung. Personenzüge hatten anfangs ihren ersten Halt von Berlin aus in Trebbin. (Eine Besonderheit gab es allerdings bereits zuvor: Am 29. August 1841 führte die Bahngesellschaft Extrafahrten mit Personenzügen zwischen Berlin und Großbeeren durch um den Berlinern die Gelegenheit zu geben an der Gedenkfeier für die Gefallenen der Schlacht bei Großbeeren vom 23.8.1813 teilzunehmen.)

Neben den Güterzügen halten etwas später auch Personenzüge in Großbeeren. Anstelle des ursprünglichen Haltepunktes Großbeeren wird später der Bahnhof Großbeeren gebaut und das stattliche Bahnhofsgebäude.

Mit der Inbetriebnahme der Bahnstrecke und des Haltepunktes/Bahnhofs Großbeeren setzte eine rasante Entwicklung des Ortes ein. Hatte Großbeeren 1813 im Jahr der historischen Schlacht kaum 200 Einwohner, waren es 1860 trotz der massiven Kriegsauswirkungen bereits über 700 und 1900 schon über 2.100 (ab 1881 allerdings auch bereits in Auswirkung der Rieselfeldwirtschaft)

1841
Großbeeren hat für 58 Kinder (andere Quellen 65 oder 68) nur eine einzige Schulstube mit nur 48 Bankplätzen, davon nur 36 Tischplätze

1847/48
Werner von Siemens ließ sein erstes Erdkabel für elektrische Telegraphie zu Versuchszwecken von Berlin an der Bahn entlang nach Großbeeren verlegen. (Auf dem Bahnhof Großbeeren befand sich später auch das erste Postamt von Großbeeren, natürlich mit einer Telegrapheneinrichtung.)

1.10.1848
Inbetriebnahme der gesamten Eisenbahnstrecke Berlin-Dresden über Großbeeren, einschließlich der Anschlussstrecke von Röderau nach Leipzig.

1850
Das Rittergut Großbeeren hat 2.234 morgen (559 ha), die "Kolonie" Neubeeren 949,5 Morgen (237 ha). Großbeeren hat 407 Einwohner, darunter noch 6 Bauern und 7 Kossäten.

1851
Die Schule erhält ein neues Gebäude.

1858
Großbeeren hatte 1 Gutseigentümer , 16 andere Hofeigentümer und 1 Pächter mit 32 Knechte und Mägde, 32 Tagelöhner, 6 nebengewerbliche Landwirte mit 7 Knechten und Mägden, 73 Arbeiter und 6 Bedienstet, außerdem 8 "Arme".

Aufteilung des Landbesitzes:
  • Gutsbesitz: 3.500 Morgen
  • 11 Besitzungen (mit je 30-300 Morgen): 1.335 Morgen
  • 12 Besitzungen (mit je 5-30 Morgen): 179 Morgen


Handwerk und Gewerbe:
  • 1 Schlächtermeister mit 1 Gesellen und 1 Lehrling,
  • 1 Schumachermeister mit 1 Gesellen,
  • 2 Schneidermeister mit 1 Gesellen (1861 bereits 6 Schneidermeister, darunter 4 weibliche, mit 3 Gesellen),
  • 1 Stellmachermeister,
  • 1 Grobschmiedemeister,
  • 3 Zimmergesellen,
  • 3 Maurergesellen,
  • 1 Kaufmann,
  • 1 Krug


1858
Kleinbeeren hatte 1 Rittergut, 2 Forsthäuser, 10 Hofeigentümer und 2 Pächter mit 45 Knechten und Mägden, 41 Tagelöhner, 1 Arbeiter, 3 Mägde, 1 Bediensteten.

Aufteilung des Landbesitzes:
  • Gutsbesitz: 1.826 Morgen
  • 9 Besitzungen (mit je 30-300 Morgen): 1.420 Morgen


Handwerk und Gewerbe:
  • 1 Schlächtermeister,
  • 1 Schneidermeister mit 1 Gesellen und 1 Lehrling,
  • 1 Tischlermeister mit 1 Gesellen und 1 Lehrling,
  • 1 Stellmachermeister mit 1 Gesellen,
  • 1 Grobschmiedemeister mit 1 Gesellen und 1 Lehrling,
  • 1 Krug


1860
Gebäude Kleinbeeren: 2 öffentliche Gebäude, 16 Wohnhäuser, 30 Wirtschaftsgebäude (u.a. 1 Getreidemühle). Zum Rittergut gehören: 2 Forsthäuser, 11 Wohn- und 22 Wirtschaftsgebäude (u.a. 1 Brennerei)

ca. 1860
Gebäude Großbeeren einschl. Neubeeren: 50 Wohnhäuser mit durchschnittlich 8,6 Bewohnern, 86 andere Gebäude

1865
Fertigstellung der Chaussee zw. Mariendorf, Heinersdorf und Großbeeren in einer Länge von 12,9 km

1873
Beschluss des Berliner Magistrats zur Anlegung von Rieselfeldern im Umland

1881
Der letzte Großbeerener Gutsbesitzer Nürnberg verkauft das Gut Großbeeren an die Stadt Berlin, die es in ein Stadtgut umwandelt und auf den Flächen Rieselfelder einrichtet.

1881-1890
Errichtung einer für die damalige Zeit sehr modernen Abwasserwirtschaft für die Stadt Berlin mit über 3.000 Rieselfeldtafeln auf den Stadtgutflächen.

Der Gutshof Großbeeren wird zum Sitz der Rieselgutadministration Großbeeren (heutiges Ratshaus befindet sich im ehemaligen Gutsverwalterhaus).
Die Rieselgutadministration Großbeeren umfasst zunächst die ehemaligen Rittergüter Großbeeren, Ruhlsdorf und Diedersdorf, später auch den Rieselgutsbezirk Osdorf, zu dem u.a. auch Heinersdorf und Friederikenhof gehören. 1890 kommt noch Kleinbeeren hinzu.

1882
Bau der Chaussee nach Genshagen und Löwenbruch bis zur Einmündung in die Zossener-Siethener Chaussee in einer Länge von 9,8 km.

ca. 1882
Bau einer Hanffabrik nördlich des jetzigen Instituts (aber nach wenigen Jahren abgebrannt)

1883-1891
Regulierungsarbeiten im Gebiet der Nuthe und des Großbeerener Grabens

1883
Großbeeren hat 2 Schulhäuser mit 2 Schulstellen (Lehrern) und 202 Schulkinder bei 1372 Einwohnern.
Kleinbeeren hat 1 Schulhaus mit 1 Schulstelle und 79 Schulkinder bei ca. 400 Einwohnern

1887
Bau der Chaussee Bahnhof Großbeeren - Sputendorf - Schenkenhorst bis zur Einmündung in die Chaussee Trebbin - Drewitz in einer Länge von 8,3 km

1888
Bau der Chaussee Großbeeren - Diedersdorf - Blankenfelde - Dahlewitz - Groß Kienitz in einer Länge von 11,3 km

80er Jahre
Eröffnung einer Arztpraxis in Großbeeren

1889
Einweihung des neuen Friedhofs von Großbeeren (wird heute noch genutzt)

1890
Einweihung eines neuen größeren Schulgebäudes in Großbeeren, Dorfaue 4 (später Gemeindeverwaltung, zeitweise auch Bibliothek, heute Volksbank). 248 Schulkinder bei 1.560 Einwohnern
Verkauf des Gutes Kleinbeeren an Berlin, Umwandlung zu Rieselfeldern

90er Jahre
Aufwändige Innenrestaurierung der Schinkelkirche, u.a. Einbau einer Gasheizung. Farbiges Chorfenster Geschenk von Kaiser Wilhelm II.

1895
Errichtung einer Fischerei am Nuthegraben mit künstlichen Teichanlagen und Brunnen auf Höhe des späteren Instituts (nach kurzer Zeit wieder eingestellt)

1899
Bau der Chaussee Großbeeren - Ahrensdorf in einer Länge von 8,1 km

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