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Bericht des Bürgermeisters

Carl Ahlgrimm

Sehr geehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Damen und Herren Gemeindevertreter, liebe Gäste der heutigen Sitzung,

heute bin ich wieder mit einem schriftlich ausgefertigten Bericht zur Stelle, auch wenn ich mich des Eindrucks nicht erwehren kann, dass für solche Arbeiten derzeit kaum noch Zeit verbleibt.

In der letzten Sitzung hatte ich vom Stand der Benehmensherstellung zur Schulentwicklungsplanung des Landkreises Teltow-Fläming berichtet. Heute kann ich ergänzen, dass den von der Gemeinde Großbeeren vorgetragenen Bedenken gegen den Entwurf vollinhaltlich gefolgt wurde und sich der Landkreis in seinem überarbeiteten Entwurf den von uns angestellten prognostischen Berechnungen zur Entwicklung der Schülerzahlen angeschlossen hat. Auch der Landkreis geht jetzt davon aus, dass sich die Zahl der Schüler von derzeit ca. 650 auf 764 im Schuljahr 2021/2022 – also um rund 20% - erhöhen wird, wobei diese Zahl wohl noch getoppt werden wird, weil entsprechende Veränderungen aufgrund der Systematik der Planung immer nur für die Eingangsklassen angenommen werden, nicht jedoch für die bereits an der Schule befindlichen Jahrgänge. Diese werden mit der Personenzahl fortgeschrieben, die bei Eintritt in die Grund- bzw. Oberschule vorhanden bzw. prognostiziert war. Da jedoch nicht nur Kinder im Alter bis zu 5 Jahren in die Gemeinde zuziehen, sondern auch ältere, dürfte die Zahl unserer Schüler im Schuljahr 2021/2022 wohl realistisch bei 800 oder sogar darüber liegen.

Jedenfalls sieht jetzt auch der Landkreis einen Bedarf für 6 zusätzliche Klassen- und 2 Mehrzweckräume, was letztlich genau dem Raumangebot des von uns in Aussicht genommenen, zweistöckigen Containergebäudes auf dem heutigen Schulparkplatz entspricht.

Nicht wirklich gute Nachrichten gibt es aus der Kita Kunterbunt, in der ein in einer Zwischenwand gebrochenes Wasserrohr leider erhebliche Feuchteschäden im Fußbodenaufbau verursacht hat. Derzeit wird in Absprache mit der Gebäudeversicherung versucht, den Fußbodenaufbau zu trocknen. Ob dies von Erfolg gekrönt sein wird, lässt sich momentan jedoch noch nicht abschätzen. Durch die gut funktionierenden Abdichtungen zwischen Fußboden und den darauf aufstehenden Wänden sowie die intakten und dichten Fußbodenbeläge sind Beeinträchtigungen des Raumklimas jedoch bislang nicht eingetreten. Die entsprechenden Werte werden regelmäßig überwacht, um eventuelle Nutzungsbeeinträchtigungen unverzüglich feststellen und auf sie reagieren zu können. Vor diesem Hintergrund ist die Ausnahmegenehmigung zur Erhöhung der Kapazität der Einrichtung allerdings noch nicht erteilt worden.

Auch beim Hortneubau plagen uns inzwischen einige Herausforderungen. Im Laufe des Monats März häuften sich aus unterschiedlichen Gründen Behinderungsanzeigen beauftragter Bauunternehmen, so dass eine Verschiebung des Fertigstellungstermins möglicherweise auf Ende Oktober 2017 in Rede stand. Nach einer eindringlichen Beratung mit dem Architekten im nichtöffentlichen Teil der letzten Sitzung des Hauptausschusses liegt mir seit gestern wieder ein fortgeschriebener Bauablaufplan vor, der eine Fertigstellung bis zum 31.08.2017 ausweist. Ja, es wird knapp werden, aber es ist offenbar sehr wohl möglich, eine termingerechte Inbetriebnahme des neuen Gebäudes nach den Sommerferien zu erreichen. Allerdings werden sich die Gewerke, die sich im Verzug befinden, mit der Forderung konfrontiert sehen, verlorene Zeit gegebenenfalls auch durch Arbeit an Samstagen wieder aufholen zu müssen.

Danken möchte ich den Akteuren, die in diesem Jahr in einer sehr unaufgeregten Art zum guten Gelingen der Osterfeuer in Großbeeren, Kleinbeeren und Diedersdorf beigetragen haben. Auch wenn das Wetter sicherlich hätte besser sein können, fanden die von den jeweiligen Ortsfeuerwehren beaufsichtigten und von den Fördervereinen und/oder Ortsbeiräten organisierten Veranstaltungen regen Zuspruch.

Einen ganz besonderen Dank möchte ich an die evangelische Kirchengemeinde Großbeeren richten. Sie hatte sich dazu entschlossen, die Kollekte an der Außentür der Schinkelkirche im Monat März dem Projekt der Orgelrestaurierung in unserer Partnergemeinde Lewin Klodzki zu widmen. 314,48 € sind auf diese Weise gesammelt worden, die jetzt gemeinsam mit den weiteren, für diesen Zweck eingegangenen Summen – insgesamt sind es rund 1.300,- € – an unsere polnischen Freunde weitergeleitet werden. Warum erwähne ich die evangelische Kirchengemeinde in diesem Zusammenhang besonders? Weil es sich bei der polnischen Kirchengemeinde um die katholische Glaubensgemeinschaft handelt und ich das konfessionsübergreifende Handeln unseres Pfarrers und unseres Gemeindekirchenrates schon für etwas ganz Besonderes halte, mal ganz abgesehen davon, dass es wohl auch nicht alltäglich ist, dass protestantische Kirchgänger für die Restaurierung einer Orgel in einer katholischen Kirche der Partnerkommune ihren Beitrag in den Klingelbeutel werfen.

Lassen Sie mich abschließend noch auf den morgigen Workshop zur Wohnungsentwicklungsplanung hier im Gemeindesaal erinnern und auf den Kiezspaziergang von Frau Bezirksbürgermeisterin Schöttler aus Berlin Tempelhof-Schöneberg am 13.05.2017 hier in unserer Gemeinde hinweisen. Nähere Informationen zu beiden Veranstaltungen können Sie der Gemeindehomepage bzw. dem Amtsblatt der Gemeinde entnehmen.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.

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