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Gemeinde Großbeeren

Bericht des Bürgermeisters vom 08.11.2018


Sehr geehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Fraktionsvorsitzende, sehr geehrte Gemeindevertreter, liebe Gäste im Publikum,

sicherlich haben Sie es bereits alle mitbekommen, - die Feuerwehr Großbeeren hat neue Tore. Und so ist die Großbeerener Feuerwehr besonders stolz, diese neuen Tore auch zu benutzen. So auch heute wieder, denn, das wird sich bereits im Ort rumgesprochen haben, stand ein Großaufgebot der Großbeerener Feuerwehr vor der Schule und wilde Szenen spielten sich ab. Keine Angst meine Damen und Herren, es handelte sich um eine Übung unserer Kameradinnen und Kameraden, die hier heute unter Beweis stellen konnten, wie schlagfertig sie im Ernstfall sind. Und es war zugleich die letzte Übung unseres langjährigen Gemeindebrandmeisters Lothar Schwarz in dieser Funktion, der die Kameradinnen und Kameraden zu seinem Abschied noch einmal richtig fordern wollte. Das ist ihm hoffentlich auch gelungen.

Herr Schwarz wurde vor einigen Wochen bereits feierlich im Kreise der Feuerwehrkameraden der Ortswehren am 05. Oktober 2018 verabschiedet, dennoch möchte ich heute noch ein paar Worte über Lothar Schwarz verlieren.

24 Jahre Ehrenamt - 24 Jahre Verantwortung für unsere Feuerwehr in Großbeeren - was heißt das in Zahlen? Wenn wir jedes Jahr "nur" mit 100 Einsätzen zusammenrechnen, dann kommen wir mindestens auf 2400 Einsätze unter seiner Verantwortung - am Ende werden es sowieso viel mehr gewesen sein. Das sind zweieinhalbtausend Einsätze zum Schutze unserer Gemeinde und unserer Bürgerinnen und Bürger. Dafür möchte ich ihm im Namen der Gemeinde Großbeeren einen herzlichen Dank aussprechen.

Von 24 Jahren kann ich derzeit wohl auf die kleinste gemeinsame Zeitspanne verweisen, aber eines kann ich wohl sagen, dass er als Gemeindebrandmeister für Großbeeren viel geleistet hat und immer ein verlässlicher Ansprechpartner für den Bürgermeister war. Er hat sich verdient gemacht als Verantwortlicher für den Aufbau unserer Feuerwehr und dafür gesorgt, dass die Truppe seine Vorarbeit mehr als zu schätzen weiß. Er übergibt sein heiliges Zepter an die Nachfolger René Blisse und Phillip Puhlmann, die seine Vorarbeit schätzen und mit Würde weiterführen möchten.

Lieber Herr Schwarz,
bevor wir nachher zum offiziellen Teil und ihrer ganz offiziellen Entlassung aus dem Amt kommen, möchte ich Ihnen noch ganz persönlich einige Worte auf den Weg mitgeben. Ich wünsche Ihnen alles erdenklich Gute und natürlich etwas mehr Freizeit, aber besonders möchte ich Ihnen für die 24 Jahre als Gemeindebrandmeister danken, denn das ist wahrlich nicht immer leichtgefallen. Ihre Leistungen für die Gemeinde sind nicht von der Hand zu weisen und ich hoffe sehr, dass Sie Ihre Erfahrung weiterhin tatkräftig bei unserer Feuerwehr und dem neuen verantwortlichen Gespann einbringen werden.

Am 28. September feierte der Jugendclub einen "Tag der offenen Tür" und ich war begeistert, wie das Angebot an diesem Tag seitens Politik und Gesellschaft angenommen wurde. Es wurde viel über die Vergangenheit und Erinnerungen aus Kindestagen gesprochen, aber eben auch über die Zukunft. Wir alle wünschen uns für die Jugendlichen einen Ort zum Verweilen und des Austausches unter Gleichaltrigen - auch nach der Schule. So war der Tag der offenen Tür nicht nur ein willkommener Anlass des Austausches, sondern auch Werbung für unseren Jugendclub auf ganzer Linie.

Auch möchte ich kurz darüber berichten, wohin wir uns derzeit in der Verwaltung bewegen. Im Rathaus hat sich vor einigen Wochen das Team im Bereich der Buchhaltung verstärken können und ab Dezember ist auch im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit die Stelle wieder besetzt. Besonders freut mich, dass wir für die Schule Verstärkung im Sekretariat finden konnten. Die Verwaltung nimmt moderne Konturen an und so sollen in den kommenden Tagen weitere offene Stellen im Bereich der IT und in der Leitung der Bürgerdienste, die wir so dringend benötigen, ausgeschrieben werden. Da zur Stärkung der Verwaltung aus drei jetzt vier Geschäftsbereiche geformt wurden, ist eine positive Entscheidung der Gemeindevertreter zum Antrag auf Änderung des Stellenplans 2018 heute mehr als notwendig. Ich hoffe im Sinne der Verwaltung und der Gemeinde Großbeeren heute auf ein positives Votum aus der Gemeindevertretung zum eingebrachten Antrag.

Am gestrigen Mittwoch fand im hiesigen Gemeindesaal die Investorenkonferenz der IPG, die als Treuhänder des GVZ für die Gemeinde zuständig ist, statt. Neben den Themen zum Umbau der Osdorfer Straße, der Neugestaltung des Spaghettiknotens und des Ausbaus des öffentlichen Personennahverkehrs, gab es auch noch das Thema "Weitere Vernetzung der Unternehmen mit der Gemeinde", welches auf eine willkommene und positive Grundhaltung aller Anwesenden stieß. Einige kleinere Projekte sind bereits entstanden, doch sind die Unternehmen im GVZ bereit sich tiefer im Ort zu engagieren. Ich habe vorgeschlagen, dass wir aus der Gemeinde heraus eine koordinierende Schnittstelle schaffen, um einerseits projektbezogen Synergien zu schaffen und andererseits dafür sorgen, dass die Wahrnehmbarkeit der GVZ Anrainer im Ort verstetigt wird. Es geht hier auch ein Stückweit um Identifikation mit dem Ort und die Verbindung von Wirtschaft und Gesellschaft. Auch wünschen sich die Akteure im Güterverkehrszentrum, dass nachhaltig der Ort gestärkt wird und haben sich mehr als positiv zu einem zukünftigen Kulturareal in der Gemeindemitte z.B. auf dem alten Gutshofgelände positioniert, welches auch hierin Unterstützung finden würde.

Es ist natürlich ein erster Anlauf, aber ich bin auch guter Dinge, dass wir mit dem neuen Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und zukünftig vielleicht mit einer Stärkung im Bereich Kultur- und Wirtschaftsförderung hier positive Effekte für alle im Ort erreichen können. Dass das natürlich auch immer unter Zustimmung der Gemeindevertretung und dem haushälterischen Aspekt geschehen muss, brauche ich an dieser Stelle nicht weiter betonen.

Am Ende meines Berichtes möchte ich einen kurzen Blick in die Zukunft werfen und auf einen bald anstehenden feindlichen Angriff auf das Rathaus am kommenden Sonntag hinweisen. Am 11.11. um 11 Uhr 11 wird der 1. Großbeerener Faschingsclub versuchen das Rathaus zu stürmen und den Rathausschlüssel zu entreißen. Es wird mein erster Angriff auf das Rathaus sein und ich hoffe sehr, dass unsere Verteidigungslinien sich bewähren werden. Zum Abwehrkampf des Rathauses rufe ich hiermit alle Bürgerinnen und Bürger auf dem Spektakel beizuwohnen.

Bevor es jetzt aber weitergeht in der Tagesordnung, übergebe ich die traditionellen Blumensträuße an unsere Geburtstagskinder aus der Gemeindevertretung.

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