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Gemeinde Großbeeren

Bericht des Bürgermeisters vom 31.01.2019


Sehr geehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Fraktionsvorsitzende, sehr geehrte Gemeindevertreter, liebe Gäste im Publikum,

neues Jahr, neues Glück - ich hoffe Sie alle sind gut ins Jahr 2019 hineingerutscht und sehen auch weiterhin positiv den anstehenden Entwicklungen unserer Gemeinde entgegen.

Ich für meinen Teil sehe die positiven Veränderungen sehr wohl und bin voller Zuversicht, dass wir die an uns gestellten Aufgaben mit Tatendrang gemeinsam zur vollsten Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Großbeeren verwirklichen werden.

So kann die Verwaltung mit Freude berichten, dass wir am heutigen Tage den Zuwendungsbescheid der Investitions- und Landesbank Brandenburg zur Förderung der neu zu errichtenden Kita in der Bahnhofstraße in Höhe von 626.000 € erhalten haben. Zu klären ist lediglich die stramm vorgesetzte Frist, welche seitens der Verwaltung als "sportlich" zu werten ist. Eine Klärung des Zeitplanes soll in den kommenden zwei Wochen erfolgen.

Am 19. Januar fand in Teltow die 12. regionale Ausbildungsmesse im Oberstufenzentrum statt. 130 Aussteller mit über 220 verschiedenen Ausbildungsrichtungen und Studienangeboten aus der Region wurden präsentiert. Auch Großbeerener Unternehmen aus dem Handwerk und dem GVZ zählten zu den Ausstellern und berichteten positiv über ihre Erfahrungen mit der Ausbildungsmesse.

Meine Damen und Herren, wir befinden uns in einem Jubiläumsjahr. Zahlreiche Institutionen, wie unsere freiwillige Feuerwehr, werden in diesem Jahr runde Geburtstage feiern. Das Feiern begann in diesem Jahr mit dem Vereinsjubiläum des SV Grün-Weiß Großbeeren. Genau 90 Jahre ist es nun her, dass der größte Verein des Ortes seine Arbeit für die Gemeinde auf- und seine Verpflichtungen wahrnahm. Wir dürfen dabei nicht vergessen: Mehr als 20 Millionen Menschen in Deutschland betätigen sich ehrenamtlich - ja, es ist der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Stellen Sie sich einmal vor, es würde nur einen Monat ohne die Hilfe und das Engagement von Ehrenamtlichen vergehen - undenkbar, denn es wären zahlreiche Aufgaben, die die öffentliche Hand niemals abdecken könnte. An dieser Stelle möchte ich dem gesamten Verein Grün-Weiß Großbeeren für die zahlreichen bewegenden Momente, die ehrenamtliche Arbeit und das mutige Engagement für die Menschen im Ort danken. Wir wünschen viel Erfolg in den kommenden 90 Jahren.

Einige von Ihnen wundern sich eventuell, was derzeit auf dem Gutshofgelände neben dem Rathaus passiert. In Absprache mit den Berliner Stadtgütern und nach erteilter Fällgenehmigung der unteren Naturschutzbehörde, werden seit zwei Tagen über und neben dem alten Eiskeller des Gutshofes 13 Bäume entfernt. Dies wurde notwendig, da die teils altersschwachen Bäume ihr Wurzelwerk durch die Begrenzung von unten nicht voll entwickeln und nur oberflächennahe Wurzeln ausbilden können. Dadurch fehlt es den Bäumen an der notwendigen Stabilität. Weil zudem auch Gefahr in Verzug war und die Wurzeln auf das Gewölbe des historischen Eiskellers drücken, plädierte auch der Bauausschuss einheitlich für die Fällungen und die zukünftigen Ersatzpflanzungen von 17 Maulbeerbäumen.

Meine Damen und Herren, der Grundstein für den Erfolg der Gemeinde Großbeeren wurde einst von Amtsdirektor Wolfgang Wende in Zusammenarbeit mit dem ehrenamtlichen Bürgermeister Wolfgang Paul gelegt - die Entwicklung des Güterverkehrszentrums. Das GVZ ist zu einem Erfolgsmodell geworden, das über zwei Jahrzehnte unsere volle Aufmerksamkeit genossen hat. Das GVZ ist fast vollständig entwickelt und kann in nur wenigen Jahren erfolgreich abgeschlossen werden. Unser Augenmerk sollte nun auf die Entwicklung unserer Ortsteile und Großbeerens selbst fallen. Wir haben lange gewartet, jetzt sollten wir die Rahmenbedingungen für den Ort neu setzen. Die Baumfällungen am Gutshof sind richtig und zudem wichtig, um den Blick für das Neue Herz in der Mitte der Gemeinde zu wagen. Nein, es ist nicht das Ende der Entwicklung des Gutshofes - es ist der Beginn eines Projektes, das uns über Jahre fesseln und bewegen wird. Warum ist die Entwicklung der Ortsmitte so wichtig? Ich sage es Ihnen - wir brauchen Raum für Begegnung, Raum für gesellschaftliches Miteinander und einen Hort für die Bürgerinnen und Bürger an dem sie gerne zusammenkommen. Das Projekt soll kein Traum bleiben, sondern spätestens ab dem Jahr 2020 in die öffentliche Diskussion gehen auf Grundlage eines Konzeptes zur gemeindlichen Entwicklung - also eine ganzheitliche Betrachtung, was aus der dörflich geprägten Gemeinde Großbeeren einmal werden soll. Eines kann ich Ihnen jedoch jetzt schon sagen, eine Entwicklung Großbeerens ist kaum aufzuhalten, es liegt aber an uns allen die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen.

Und somit schiele ich auf unsere politischen Entscheidungsträger, auf die ich zukünftig baue, um den Traum der Bürgerinnen und Bürger in greifbare Nähe zu rücken. Sehr geehrte Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter, lassen Sie uns gemeinsam den Weg bestreiten und mutig sein, so wie andere vor uns auch.

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