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Gemeinde Großbeeren

Bericht des Bürgermeisters vom 28.03.2019


Sehr geehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Fraktionsvorsitzende, sehr geehrte Gemeindevertreter, liebe Gäste im Publikum,

wenn Sie heute in unsere Reihe der Verwaltung schauen, dann werden Sie ein neues Gesicht unter uns bemerkt haben. Ja, die Verwaltung hat am 01. März 2019 Verstärkung im Geschäftsbereich 2 (Bürgerdienste) durch Frau Dr. Gärtner erhalten, die beflissen und engagiert ihre Arbeit aufgenommen hat. In ihrem Geschäftsbereich sind unter anderem das Einwohnermeldeamt, das Standesamt, aber auch Kita, Schule, Bildung und Sport firmiert. An dieser Stelle möchte ich Frau Dr. Gärtner viel Erfolg und eine glückliche Hand bei den anstehenden Aufgaben wünschen und würde mich freuen, wenn Sie nach dem Bericht des Bürgermeisters sich kurz bei Ihnen allen vorstellen darf.

Meine Damen und Herren, Sie sehen unsere Verwaltung soll nicht nur durch das Personal jünger und dynamischer werden, sondern ist tatsächlich auf dem Weg in die Moderne. So bietet die Verwaltung endlich ein modernes Ratsinformationssystem für unsere Gemeindevertreter an, welches zu der heutigen Sitzung zum ersten Mal zur Anwendung gekommen ist. Auch für die Bürgerinnen und Bürger ist das Bürgerinformationssystem gestartet um die gebotene Transparenz auf den Weg zu bringen. Die letzten kleinen Kinderkrankheiten werden derzeit noch behoben, aber die Systeme stehen und sollen uns allen die Arbeit erleichtern und nachvollziehbar machen.

Ich sprach soeben von Transparenz. Diese erhalten wir durch offene Kommunikation und Teilhabe. Vor meinem Amtsantritt habe ich versprochen für mehr Transparenz zu sorgen. Denn die Nähe zum Bürger und nachvollziehbare Strukturen liegen mir am Herzen - immer im Sinne des Bürgers. So startet am 04. April 2019 die erste "digitale" Bürgersprechstunde auf der sozialen Plattform Facebook um über aktuelle Themen zu diskutieren und zu informieren. Das ist aber nur der Anfang, denn auch für unsere Bürgerinnen und Bürger ohne Netzbeteiligung sind Angebote in Planung um einen Austausch zwischen Verwaltung und Bürgerschaft zu erleichtern. Nutzen Sie also den ersten Aufschlag und kommen Sie mit uns am 04. April ins Gespräch.

Wie Sie unschwer erkennen können sind auf der heutigen Tagesordnung wieder einige öffentliche Beschlüsse gesetzt worden. Unter anderem geht es um die Möglichkeit, der zukünftigen Gestaltung des Ortskerns von Großbeeren. Denn wie Sie wissen, haben wir in den vergangenen zwei Jahrzehnten für den wirtschaftlichen Erfolg in Großbeeren durch die Errichtung und die Erweiterung des GVZ gesorgt. Jetzt wird es Zeit sich um die Ortsteile und die Ortsmitte und deren Entwicklung zu kümmern. Den Bürgern einen gemeinsamen Ort anbieten, das ist das Ziel.

Bevor die Fragen aus dem Publikum und aus der Gemeindevertretung zum Stand unserer Hauptsatzung und weiterer Satzungen berechtigt gestellt werden, möchte ich ganz offen berichten, dass wir die Hauptsatzung und die Kitasatzung derzeit fokussiert bearbeiten. Mit der Kommunalaufsicht gab es zum Thema Hauptsatzung mehrere Rücksprachen um zu einer zeitnahen Bearbeitung zu gelangen. Bei der Hauptsatzung ist Eile geboten und eventuell wird eine einzuberufende Sondersitzung der Gemeindevertretung im April notwendig um dieses Thema schließen zu können. Ähnlich sieht es bei der Kitasatzung aus, die bereits seit mehreren Jahren innerhalb der Verwaltung durch mehrere leitende Hände gewandert ist und zeitnah zu einem guten Ende gebracht werden soll.

Am Ende meines Berichtes möchte ich mich noch für die rege Beteiligung der Kreishandwerkerschaft und unserer ortsansässigen Handwerker am 12. März in der alten Molkerei bedanken. Zum ersten Mal gab es einen regen Ideenaustausch zwischen Verwaltungsspitze und der Handwerkerschaft im Ort. Dabei ging es vorrangig um die Stärkung unserer kleinen Handwerksbetriebe, die, wie viele andere Branchen auch, mit Nachwuchssorgen zu kämpfen haben. Es sind nicht die fehlenden Aufträge, sondern das fehlende Personal, dass die größten Sorgen bereitet. So werden deutschlandweit derzeit 1.200 Handwerksmeister ausgebildet für insgesamt 3.000 offene Positionen. Die Befürchtung - das Sterben des Handwerks in Deutschland - liegt als Sorgenpaket somit auch bei unseren Handwerkern im Ort. Ich als Bürgermeister möchte dafür werben, dass die Entscheidung sich in einem Handwerk in unserer Heimat ausbilden zu lassen ein guter Weg in eine positive Zukunft sein kann.


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