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Gemeinde Großbeeren

Konzeption


Konzeptionsauszug



1. Öffnungszeiten

Im Hort werden wochentags in der Zeit von 6.00 Uhr bis 7.40 Uhr und vom Unterrichtsende an bis 18.00 Uhr die Kinder betreut.

2. Leitbild unseres Hortes

Das bedeutenste Leitbild des Hortes ist das pädagogische Konzept der offenen Arbeit. Dieses wird von den Grundsätzen der vier Säulen getragen.

Säule 1 = Lesebetonung
Säule 2 = Sozialkompetenz
Säule 3 = Individualität
Säule 4 = Erziehungspartnerschaft

Das Fundament bildet das aus Sozialpädagogen und staatlich anerkannten Erziehern gebildete fachlich-kompetente Team.

3. Die offene Arbeit

Offene Arbeit heißt grundsätzlich, die Arbeit an den Interessen und Bedürfnissen des einzelnen Kindes zu orientieren.

4. Bildungsbausteine

Anhand der Bildungsbausteine sollen folgende Kompetenzbereiche entwickelt werden:
Darstellen und Gestalten, mathematisch-logische Kompetenzen, musikalisch-künstlerische Kompetenzen, Gesunderhaltung, Bewegung, Partizipation, Akzeptanz, Toleranz und Autonomie.

5. Raumkonzept

Die Räume des Hortes sind Funktionsräume und bis auf wenige Ausnahmen für alle Kinder frei zugänglich. Für die Kinder stehen folgende Funktionsräume zur Verfügung:
Lounge, Aktionsspieleraum, Holzwerkstatt/Lernwerkstatt(in Begleitung), Bibliothek mit Computerarbeitsplätzen, Musik-, Tanz-, und Bewegungsraum, Traumoase, Sportraum, Raum Bauen u. Konstruieren, Theater- und Rollenspielraum, Kinderbüro, Abenteuerraum, Malatelier, Kreativbereich (in Begleitung), zwei Hausaufgabenräume (Schreibwerkstatt), ein Kindercafe mit Bühne, Raum im Mensabereich für zusätzliche pädagogische Angebote und Hausaufgaben.

Der Hort verfügt außerdem über ein großflächiges Außengelände mit einem Fussballkleinfeld und Spielplatzgeräten.

6. Hausaufgaben

Die Kinder fertigen ihre Hausaufgaben in Anwesenheit des Erziehers an, der im Bedarfsfall pädagogische Hilfe gibt. Allerdings werden die Hausaufgaben vom Erzieher nicht auf Richtigkeit und Sauberkeit überprüft. Über die detaillierten Modalitäten der Hausaufgabenanfertigung werden die Eltern der Jahrgangsstufen 1 zu Beginn eines jeden Schuljahres in Form eines Hausaufgabenbriefes informiert.

7. Beobachtung und Dokumentation

Beobachtung und Dokumentation sind ein professionelles Werkzeug zur pädagogischen Einschätzung des Entwicklungsstandes jedes Kind. Die so gewonnenen Erkenntnisse werden mit den Eltern der Kinder der Jahrgangsstufen 1 und 2 im jährlichen Entwicklungsgespräch besprochen. Die Eltern der Kinder ab Jahrgangsstufe 3 haben die Möglichkeit, sich an einem Elternsprechtag im Jahr zu informieren.

8. Formen und Anlässe der Zusammenarbeit mit Bezugspersonen

Aufnahme des Kindes: Informationsgespräch, Besichtigung der Einrichtung, Konzeptionsvorstellung bei Bedarf

Information: Elternabende, Elternbefragungen, Einzelgespräche persönlich/ telefonisch, Entwicklungsgespräche, Infotafeln, Elternbriefe, Beteiligung am Tag der offenen Tür in der Schule

Unterstützung durch Eltern: Feste, Kinderweihnachtsfeier

Elternmitwirkung: Hortelternsprecher, Kita-Ausschuss, Elternbriefkasten für Vorschläge und Veränderungswünsche, Elternfragebogen

9. Kooperationen

Wir kooperieren mit folgenden Einrichtungen und Institutionen: Jugendamt, Gesundheitsamt, Kindertagesstätten der Gemeinde Großbeeren, Otfried- Preußler- Schule, Jugendclub, Bibliothek, Seniorenbetreuungseinrichtung "Graf von Bülow", Rentnertreff. Mit der Otfried Preußler- Schule existiert ein Kooperationsvertrag.

Unser Hort ist während der Winter-, Oster-, Sommer- und Herbstferien durchgängig geöffnet. Schließtage werden vom Kita- Ausschuss beschlossen und zeitnah im Hort ausgehangen.


Eingewöhnungskonzept


Jedes Kind hat das Recht auf Eingewöhnung.

In diesem Sinne ist es uns wichtig, für die Kinder Rahmenbedingungen zu schaffen, um eine behutsame Eingewöhnung möglich zu machen.

Im Vorfeld lernen die Kinder und Erzieher der zukünftigen 1. Klassen (Bezugserzieher) sich kennen. Hierzu besuchen die Bezugserzieher die Kinder in der Kita und die Kitakinder besuchen den Hort. Des Weiteren nehmen die Bezugserzieher an der Schnupperstunde in der Schule teil. In den letzten beiden Wochen vor Beginn der Sommerferien haben die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern die Möglichkeit, sich unter Führung unserer größeren Hortkinder und nach vorheriger Anmeldung die Räumlichkeiten des Hortes anzusehen und noch einmal Kontakt zu allen Erziehern aufzunehmen.

Die Bezugserzieher der jeweiligen 1. Klasse sind bei der Einschulung anwesend, um dieses wichtige Ereignis der Kinder mit zu begleiten.

Der 1. Tag im Hort

Nach Beendigung des Unterrichts holen die Bezugserzieher die Kinder aus dem Klassenzimmer ab und tauschen sich kurz mit dem Lehrer über den Schultag aus. Um den Kindern den Einstieg in die neuen Abläufe zu erleichtern, erfolgt die Abholung aus dem Klassenzimmer die gesamte erste Woche.

Die Klassen gehen mit ihrem Bezugserzieher in den Hort und erhalten ihren Platz für Mappe und Garderobe. Im Anschluss gehen die Kinder mit ihrem Bezugserzieher in die Mensa, um das Essen einzunehmen. Auch hier werden die Kinder in der ersten Woche von ihrem Bezugserzieher begleitet, um die Abläufe in der Mensa zu verinnerlichen.
Im Anschluss lernen die Kinder einige Räumlichkeiten des Hauses, insbesondere die Ausgänge/Fluchtwege und die Toiletten sowie das Außenspielgelände des Hortes kennen. In diesem Rahmen erfolgen auch die ersten Belehrungen.

Danach zieht sich jeder Bezugserzieher mit den Kindern zum näheren Kennenlernen zurück. Sie fertigen ihr Namensschild an, mit dem sie ihren Aufenthaltsort am Garderobenschrank mittels Magneten stellen können. Die Bezugserzieher erläutern den Kindern die Wichtigkeit des Stellens bezgl. Mitteilung des Aufenthaltsortes. Anschließend geht der Bezugserzieher mit den Kindern in seinen eingeteilten Bereich bzw. auf das Außengelände, wo die Kinder den restlichen Tag spielen können. Der Bezugserzieher bleibt in diesem Bereich und ist somit Ansprechpartner für Kinder und Eltern.

Der 2.-4. Tag im Hort

Die Kinder lernen das Erd- und Obergeschoss näher kennen und erhalten weitere Belehrungen zu den jeweiligen Räumlichkeiten und den damit verbundenen wichtigsten Regeln. In diesen Tagen lernen die Kinder ihre Paten aus den Klassen 3 und 4 kennen, welche mit den Abläufen, Regeln und Normen in unserem Hort bestens vertraut sind. Im Anschluss dürfen die Kinder das Haus eigenständig erkunden.

Der 5. Tag im Hort

Die Kinder starten mit ihrem jeweiligen Bezugserzieher noch einmal eine Entdeckungstour durch den Hort, wobei die Führung durch die Kinder übernommen wird. Dabei werden die wichtigsten Verhaltensregeln reflektiert. Nach einem gemeinsamen Spiel dürfen die Kinder frei wählen, wo sie sich aufhalten möchten.

Ab der zweiten Woche werden die Paten und die Erzieher den Kindern der 1. Klasse unterstützend zur Seite stehen.

Wir Erzieher sehen uns als Partner der Kinder. Wir schenken den Kindern Vertrauen, ermutigen sie miteinander zu kommunizieren und sich somit im sozialen Miteinander zu festigen.

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