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Gemeinde Großbeeren

Null-Euro-Toleranz im Rathaus Großbeeren


Wo hört ein kleines Dankeschön auf und fängt ein Bestechungsversuch an? Bisher galt im Rathaus Großbeeren die 5-Euro-Grenze zur Annahme von Geschenken. Bürgermeister Tobias Borstel erweiterte nun die Anti-Korruptionsmaßnahmen und gab kurz vor Weihnachten eine neue Dienstanweisung an seine Mitarbeiter aus. "Oft ist es für die Gemeindemitarbeiter nicht deutlich ersichtlich, ob ein Geschenk weniger als fünf Euro wert ist oder mehr", erklärt Borstel sein Handeln. "Um Vorteilsnahmen zu unterbinden, aber auch um die Mitarbeiter vor Korruptionsvorwürfen zu schützen, herrscht seit Dezember im Rathaus Großbeeren die Null-Euro-Toleranzgrenze." Darunter zählen neben Geschenken und Belohnungen auch sonstige gewährte Vorteile.

Ein konkreter Verdachtsfall liegt dieser Entscheidung nicht zugrunde. Doch sei ihm bewusst, dass rund um den Jahreswechsel der ein oder andere Dank von Firmen oder Privatpersonen ausgesprochen wird. Geschenke, die ungefragt in der Verwaltung abgegeben werden, werden nun zunächst erfasst und anschließend der Öffentlichkeit zugänglich gemacht (im Fall eines Blumenstraußes etwa durch Aufstellung im Wartebereich des Einwohnermeldeamts) oder an gemeinnützige Organisationen verteilt.

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